Taekwondo

Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) ist ein koreanischer Kampfsport. Die drei Silben des Namens stehen für Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und Die Kunst oder Der Weg (Do). Obwohl Taekwondo für den laienhaften Betrachter große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.

Er ist der einzige international anerkannte Sport, der in Korea seinen Ursprung hat und heute weltweit ausgeübt wird. Beim Taekwondo kommt der gesamte Körper zum Einsatz, insbesondere Hände und Füße. Dieser Sport stärkt nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern dient auch der Charakterbildung durch physisches und mentales Training in Kombination mit Techniken zum Erlernen von Disziplin. Dieser Kampfsport zur Selbstverteidigung ist im letzten Vierteljahrhundert international zu einem beliebten Sport geworden, mehr als 3000 koreanische Trainer lehren heute Taekwondo in mehr als 150 Ländern.

Beweise für die Existenz von Taekwondo als Mittel zur systematischen Verteidigung, bei dem die instinktiven Reflexe des Körpers genutzt werden, können bis in die Zeit der alten Stammesgemeinschaften zurückverfolgt werden.

Während religiöser Zeremonien wie Yeonggo, Dongmaeng (eine Art Erntedankfeier) und Mucheon (Tanz zum Himmel), praktizierten die Koreaner eine einzigartige Übung für das körperliche Training, aus der sich später Taekwondo entwickelte.

Quelle: www.wikipedia.org, www.korea.net